Die meisten Raucher glauben, dass die körperliche Nikotinabhängigkeit wochenlang anhält, und genau das hält sie vom Aufhören ab.
Was sie nicht wissen: Nikotin wirkt schnell und verschwindet genau so schnell wieder aus dem Körper.
Und genau das ist der springende Punkt:
Viele Menschen berichten, dass sich das körperliche Verlangen nach etwa 48 Stunden deutlich verändert. In dieser Phase wird das körperliche Verlangen oft schwächer. Wie stark das psychische Verlangen bleibt, ist jedoch individuell sehr unterschiedlich.
Was bedeutet das genau?
Nach kurzer Zeit ist bei vielen Menschen das Nikotin im Körper stark reduziert oder kaum noch nachweisbar. Dadurch entfällt oft ein wesentlicher Auslöser für körperliche Stressreaktionen.
Sobald kein Nikotin mehr zugeführt wird, kann dieser Prozess allmählich nachlassen. Der Körper passt sich schrittweise an die veränderte Situation an.
Der innere Druck lässt häufig nach, und die Anspannung kann abnehmen. Diese Entwicklungen werden oft innerhalb der ersten 48 Stunden beobachtet. Danach kann das starke körperliche Verlangen spürbar zurückgehen.
Was kommt danach?
Danach kommt das nächste Hindernis: die mentale Abhängigkeit.
Für stressige Momente:
Für stressige Momente nach dem Rauchstopp kann ein Atemtrainer unterstützen.
👉 Atemtrainer ansehenDie Zigarette war immer da: in Pausen, bei Stress, nach dem Essen, beim Feiern. Sie ist zu einem vertrauten Begleiter geworden. Jetzt ist dieser „Freund“ weg und genau das fühlt sich ungewohnt an. Du fängst an, diesen falschen „Freund“ zu vermissen.
Was du nach etwa 48 Stunden noch spürst, hat meist weniger mit dem Körper zu tun, sondern eher mit Gewohnheit.
Eine Gewohnheit, die sich über Jahre aufgebaut hat.
Das ist der Teil, an dem viele Menschen scheitern und wieder anfangen, auch wenn sie seit Jahren nicht geraucht haben.
Wir alle kennen die Geschichten: Jemand hat einige Jahre durchgehalten und dann wieder angefangen, zu rauchen.
Das liegt daran, dass die Person nicht wirklich „aufgehört“, sondern „durchgehalten“ hat. Das sind zwei verschiedene Zustände. Diese Personen haben mental nie mit dem Rauchen abgeschlossen. Man könnte sagen, sie haben einfach nur eine Pause eingelegt.
Der entscheidende Punkt ist: erst mental aufhören und dann körperlich
Der größte Fehler, den viele Menschen machen:
❌ Erst aufhören zu rauchen.
❌ Dann hoffen, dass der Kopf irgendwann nachzieht.
Besser wäre:
✔️ Erst mental abschließen!
✔️ Dann die letzte Zigarette ausdrücken.
Wenn du innerlich noch glaubst, dass du „etwas verlierst“, wird dich dein Kopf immer wieder zur Zigarette ziehen.
Das ist der Teufelskreis, an dem die meisten Menschen scheitern. Doch wie lässt sich das verhindern?
Beende zuerst die mentale Abhängigkeit.
Nimm dir dafür ein paar Monate Zeit, bevor du deine letzte Kippe rauchst.
In dieser Phase rauchst du normal weiter, mit einem entscheidenden Unterschied: Ab jetzt fragst du dich bei jeder Zigarette bewusst, warum du dir das antust.
Während du sie anzündest, richtest du deine Gedanken gezielt auf folgende Punkte:
· Die ganzen Schadstoffe, die du bei jedem Zug in deinen Körper beförderst.
· Die ganzen körperlichen Schäden, die dadurch entstehen.
· Das Geld, das du dafür ausgibst.
· Die Sinnlosigkeit von Rauch in der Lunge (keine Vorteile, nur Rauch und körperliche Schäden).
Dein Gehirn muss anfangen, die Zigarette als deinen schlimmsten Feind anzusehen. Erst danach steigt die Chance, leichter mit der mentalen Sucht umzugehen. Denn wer vermisst schon einen Feind?
Aber denk daran: Die negativen Gedanken gegenüber der Zigarette müssen bei jeder Zigarette und im besten Fall bei jedem Zug da sein! Andernfalls wird es deutlich schwerer.
Nach einigen Monaten hörst du körperlich auf. Du bereitest dich schon wochenlang vor der letzten Zigarette auf Tag X vor und rauchst deine letzte Zigarette ganz bewusst.
Selbst wenn du wieder rückfällig wirst, ist das in Ordnung. Nimm dir in diesem Fall noch etwas Zeit für die mentale Vorbereitung und starte neu. Mit jedem Aufhörversuch stärkst du dein Gehirn und es wird dir von Mal zu Mal leichter fallen.
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Ich habe 20 Jahre geraucht und bin seit über 5 Jahren rauchfrei.
Ich habe irgendwann bemerkt, dass der eigentliche Rauchstopp im Kopf beginnt und der Rest von alleine kommt.
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